Donnerstag, 13. Januar 2011

Rentner aus Bayern quält Katze bis zum Tod - Ist er auch für andere tierquälerische Taten in Moosach verantwortlich?

Moosach, nahe München am 24. Dezember. Eigentlich ein schöner Tag, doch nicht für Familie O., die von der Tierrettung München angerufen werden, dass ihr gelieber Kater Rocco gerade von dem 73 jährigen Nachbarn umgebracht wurde.
Rocco war seit dem 13. Dezember verschwunden und seine Familie tat alles, um ihren Kater zu finden. Es wurden Zettel mit einem Bild des Katers verteilt, worauf sich allerdings niemand antwortete. Rocco war gechipt und somit auch registriert.
© fkn
Der 73 järhige Rentner und Vogelliebhaber hat Rocco mit ausgelegtem Fisch in einer Marderfalle gefangen und ihn dann erstmal tagelang in der Garage deponiert, bis er am 24. Dezember um 9:40 Uhr zur Tat schritt und auf das wehrlose und eingesperrte Tier einen scharfen Wasserstrahl richtete. Der Kater schrie vor Schmerz und Pein und die Nachbarn wurden daraufhin auf die Misshandlung aufmerksam.
Den Aufforderungen der Nachbarn, Rocco freizulassen kommt Ernst K. nicht nach, macht sogar einfach weiter. Die Nachbarn informieren die Polizei, doch es ist schon zu spät. Rocco stirbt an den Misshandlungen. Die eintreffenden Tierärzte können nur noch die Besitzer benachrichtigen.
Dem Rentner droht jetzt eine Zivilklage und und eine Geldstrafe bzw. eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren für seine widerwärtige Tat.
Quelle merkur-online.de

Quelle www.tierschutzverein-muenchen.de
Die Region ist in Aufrur! Mehr als 200 Tierfreunde sind nach Moosach gekommen um zu demonstrieren. Sie haben Plakate gemalt, tragen Grablichter und Kreuze mit dem Bild von Rocco und fordern Gerechtigkeit. Es ist bekannt, das Rocco nicht nur mit einem Wasserstrahl gequält wurde, sondern auch mit Pfefferspray. Die Moosacherin Patricia Kussinger ist mit ihrer Hündin Ronja da. Die Hündin wäre fast an einem Giftköder gestorben. Renate Schwarzs Romeo wurde ebenfalls vergiftet und tot in der Nähe vom Haus des Rentners gefunden.
8 weitere Katzen in Moosach sind verschwunden, der Verdacht liegt Nahe, dass der Tierquäler auch dafür verantwortlich ist. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Rentner.
Quelle Abendzeitung.de

Viele Bilder der Demo im Magdalena-Bräu-Weg in Moosach vom 8. Januar finden sie hier

Es gibt auch eine Unterschriftenaktion vom Tierschutzverein München 

Ebenso ein interessanter Fernsehbeitrag auf Sat.1 Bayern vom 10.1.11. Mit Interviews und Bildern der Demo.

UPDATE 13.1.11
Heute lief auf Bayern3 in der Sendung Quer ein Beitrag dazu. Leider versuchte man hier, den Täter zu einem Opfer zu machen.

2 Kommentare:

Susanne hat gesagt…

Dieser Rentner soll der medizinischen Forschung zur Verfügung gestellt werden!

Susanne hat gesagt…

Dieser Rentner soll der medizinischen Forschung zur Verfügung gestellt werden!

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