Dienstag, 11. Januar 2011

O² vergibt keine Veträge, wenn die Nachbarn ihre Rechnungen nicht zahlen

o2, früher mal Viag Interkom, hat sich in den letzten Jahren zu einem großen Unternehmen entwickelt, welches gewiss zu den Marktführenden gehört. Vor allem durch Billig-Angebote, tolle Verträge für Jedermann und Prepaid-Discounter, wie Blau.de.

Doch Erfolg scheint auch so seine negativen Seiten mitzubringen. So setzt O² auf das sogenannte Scoringverfahren, bei der sie eine andere Firma, in dem Falle Arvato beauftragt, den Score eines potentiellen Kunden zu berechnen.

Dieser Infoscore setzt sich dann nicht aus realen Werten zusammen, wie man es z.b. von der Schufa kennt, sondern wird beispielsweise aus dem Wohnumfeld heraus berechnet. Das heißt, wenn die Nachbarn dazu tendieren, ihre Rechnungen nicht zu bezahlen, wird man selbst auch in diesen Topf geworfen.

Dieses mal wurde ein mir bekannter Blogger(www.mindsdelight.de) Opfer dieses Verfahrens. Er wohnt in Berlin, Neukölln und hat deswegen keine Chance auf einen Handyvertrag. Er hat das alles auf seinem Blog dokumentiert:

Das Interessante daran ist, dass sich diese Artikel nicht nur rasend schnell im Netz verteilt haben und auch auf anderen Blogs, wie Netzpolitik und Bildblog veröffentlicht worden sind, sondern das sich jetzt sogar die taz eingeschaltet hat und einen Artikel dazu in der Zeitung veröffentlicht hat.
Den Artikel kann man auch Online auf der taz-Seite lesen, oder in Teil 4 auf mindsdelight selbst.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

add This